Aktiv im Klimaschutz?

Was kann man im Haushalt tun, welchen Beitrag kann jeder Einzelne leisten?

Was ist wirklich sinnvoll? Lohnt sich eine eigene regenerative Energieerzeugung oder gar eine umfassende Haussanierung? 

Johannes Hericks
B. Eng. Energietechnik

Gerne mache ich mit Ihnen einen persönlichen Termin aus!
Sie erreichen mich Montag bis Donnerstag
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unter Tel. 02293 - 302 222
oder per E-Mail:
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Sollten Sie mich einmal nicht erreichen, bin ich gerade in Sachen Klimaschutz in der Gemeinde unterwegs.

Hinterlassen Sie mir einfach eine Mail oder eine Sprachnachricht. Ich rufe Sie umgehend zurück. 

 

Energiesparen leicht gemacht

Energie im eigenen Haushalt sparen kann jeder. Dabei kann man sowohl im Bereich Strom als auch im Bereich Wärme sparen. Dies schont nicht nur die Umwelt, sondern auch den eigenen Geldbeutel. Manchmal muss man jedoch erst in neue Gerätschaften investieren bevor sich schließlich Veränderungen im eigenen Portemonnaie bemerkbar machen.

Stromsparen

Es gibt in den meisten Haushalten unterschiedliche Stromfresser. Diese gehen über Stand-By-Funktionen bis hin zu alten Geräten im Bereich Kühlen.

Tipp 1: Stand-By-Funktion – Unnötiger Verbrauch von Strom

Tipp 1 Strom

Stand-By-Funktion – Unnötiger Verbrauch von Strom

Die Stand-By-Funktion vieler Geräte, gerade im Unterhaltungsbereich, kann auf das Jahr gesehen einen sichtbaren Anteil an den Stromkosten haben. Je mehr solcher Geräte vorhanden, desto höher ist die Stromrechnung.

Dabei ist durch Tests bekannt, dass HiFi-Anlagen und Boxen mit 30 bis teilweise 50€ pro Jahr pro Gerät und Fernseher mit ca. 15 € pro Gerät zu Buche schlagen können. Weitere Verbraucher sind der PC, der Monitor oder der Drucker. Diese können je nach Modell und Größe nochmals jeweils mit bis zu 15 € zu Buche schlagen.

Um diese Kosten einzuschränken empfiehlt es sich Steckdosenleisten einzusetzen. Diese sind ab ca. 5 € im Baumarkt oder im Elektrofachhandel zu erhalten und sorgen mit einem einfachen Druck des Schalters für das vollständige Abschalten der angeschlossenen Geräte.

Tipp 2: Augen auf beim Technikkauf – Energielabel beachten

Tipp 2 Strom

Augen auf beim Technikkauf – Energielabel beachten

Bei allen neuen Elektrogeräten ist ein Energielabel aufgedruckt oder aufgeklebt, welches den durchschnittlichen Energieverbrauch bei normalem Gebrauch im Jahr angibt. Dabei empfehlen sich Geräte mit einer Wertung von A+ oder höher. Auch wenn diese häufig ein wenig mehr kosten, wie vergleichbare Geräte, so wird es Ihnen ihre Geldtasche schnell danken. 

Tipp 3: Austausch der alten Elektrogeräte gegen Energieeffizientere

Tipp 3 Strom

Austausch der alten Elektrogeräte gegen Energieeffizientere

Gerade alte Kühlgeräte sorgen in den privaten Haushalten für hohe Energieverbräuche. Diese Geräte sollten Sie schnellstmöglich durch Energieeffizientere austauschen. Auch wenn diese im ersten Moment durchaus einen hohen Anschaffungspreis haben, so werden Sie über die kommenden Jahre nach der Neuanschaffung sehen, dass sich das Ganze auf der Stromrechnung bemerkbar macht.

Haushaltsgeräte im Vergleich – Die sparsamsten Haushaltsgeräte der letzten Jahre

Ihre Waschmaschine oder ihr Kühlschrank braucht zu viel Strom?

Oder überlegen Sie sich ein neues Gerät anzuschaffen?

In vielen Haushalten stehen noch alte Haushaltsgeräte. Diese sind meist wahre Stromfresser.

Viele überlegen sich neue Geräte anzuschaffen. Doch wie soll man da den Überblick behalten?

Es gibt verschiedene Möglichkeiten sich zu informieren.

Die Energieagentur.NRW beispielsweise bietet eine Datenbank zum Vergleich alterund neuer Geräte, wie Kühlschränke, Gefriereinheiten, Waschmaschinen oder Waschtrockner. Dort können Sie sich über den Strom und Wasserverbrauch informieren undgleichzeitig nach neuen Geräten suchen und diese vergleichen.

Strom und Wasser sparen sorgt nicht nur für eine bessere Umwelt, sondern schont auch ihrPortemonnaie. Es lassen sich bis zu 1.000 € gegenüber alten Geräten im gesamtem Lebenszyklus einen solchen Gerätes sparen. Auch sollte man die steigenden Energiepreise beachten. Dadurch lohnt sich auch häufig einen Investition in ein Gerät mit einem deutlich  geringeren Verbrauch.

Sollten Sie ihre Altgeräte auswechseln wollen und Informationen haben wollen, so besuchen Sie folgende Seite:

www.energieagentur.nrw/klimaschutz/die_sparsamsten_haushaltsgeraete_2016

Dort finden Sie auch einen Link zu der Datenbank oder die Möglichkeit für sich telefonisch eine umfangreiche Broschüre zu bestellen. Der Ganze Service ist natürlich kostenfrei.

Sollten Sie weitere Fragen haben, so können Sie auch gerne den Klimaschutzmanager der Gemeinde Nümbrecht kontaktieren.

Wärme sparen

Abgesehen von dem Austausch des alten Heizkessels und der Überprüfung der gesamten Heizanlage, sowie der Erneuerung der Dämmung des Hauses kann auch auf anderem Wege Heizenergie gespart werden, wenn nötige Investitionen nicht gestemmt werden können

Tipp 1: Richtig Heizen - Optimale Temperatur wählen

Tipp 1 Wärme

Richtig Heizen – Optimale Temperatur wählen

Richtiges Heizen sollte jeder beachten, egal ob er ein neues Heizsystem oder ein altes Heizsystem hat. Dabei gelten für die unterschiedlichen Räume im Haus unterschiedliche Temperaturen. Da diese aber nur Empfehlungen sind und nicht bindend ist jeder für sich selbst verantwortlich. Jedoch sollte bedacht werden, dass die Empfehlungen auch den Wohlfühltemperaturen für die einzelnen Räume entsprechen. Abweichungen von diesen nach oben bedeuten, dass man ca. 6% mehr Energie braucht, wenn man die Temperatur um 1°C erhöht.

Folgende Temperaturen sind für folgende Räumlichkeiten empfohlen:

Kinderzimmer 20°C

Wohnzimmer 20-22°C

Schlafzimmer 15-18°C

Küche         16-18°C

Bad                 23°C

Flur/Diele         15°C

Tipp 2: Heizkörper entlüften und keinesfalls zustellen

Tipp 2 Wärme

Heizkörper entlüften und keinesfalls zustellen

Auch im alltäglichen Umgang mit der Heizung kann Energie gespart werden. 

Dabei sind schon kleine Tipps hilfreich um Energie zu sparen. 

Dazu gehört, dass man die Heizkörper regelmäßig entlüftet. So vermeidet man Luft in der Leitung. Des Weiteren sollten Sie keine Möbel direkt vor Heizkörpern platzieren. So verhindern sie die Zirkulation an den Heizkörpern. Auch Rollläden und Vorhänge schützen nachts vor dem starken Auskühlen der Fenster. 

Machen Sie diese, falls vorhanden, zu. 

Tipp 3: Richtig Lüften – Sind meine Fenster und Türen dicht?

Tipp 3 Wärme

Richtig Lüften – Sind meine Fenster und Türen dicht?

Wer sein Lüftungsverhalten ändert kann nicht nur Energie sparen sondern auch zusätzlich Schimmel in der Wohnung vermeiden. Dabei sollte darauf geachtet werden, dass nach Möglichkeit Stoßgelüftet wird und nicht das Fenster auf Kipp gestellt wird. Durch die Kipp-Stellung des Fensters findet sonst nur ein geringer Austausch der Außenluft mit der Innenluft  statt.

Auch sollte nicht vergessen werden die Heizung beim Lüften auszustellen. 

Durch die kalte Außenluft würde ansonsten die Leistung des Heizkörpers erhöht werden, was zusätzliche Energie bräuchte. 

Viele machen den Fehler und Lüften nicht nach dem Duschen oder wenn sie Wäsche in der Wohnung trocknen. Durch die erhöhte Raumluftfeuchte steigt die Schimmelgefahr. 

Zusätzlich zum richtigen Lüftungs-Verhalten sollten Sie überprüfen, ob ihre Fenster und Türen dicht sind. Durch kleine Dichtungsbänder, welche in jedem Baumarkt erworben werden können, kann man zusätzlich die Dichtheit der Fenster und Türen unterstützen. Die Montage dieser gestaltet sich mit Anleitung recht einfach. 

Heizung auf Winterzeit umstellen

Haben Sie ihre Heizungsanlage schon auf die Winterzeit umgestellt?

Am letzten Wochenende wurde die Uhr um eine Stunde zurückgestellt.

Viele Uhren heutzutage stellen sich automatisch um.

Bei vielen Heizanlagen ist dies jedoch nicht so.

Und das kann sie in der Winterzeit viel Energie kosten, da die Heizung morgens schon früher anspringt als nötig.

Daher der Tipp:

Überprüfen Sie ihre Heizanlage und stellen Sie gegebenenfalls die Uhrzeit auf die Winterzeit um oder fragen Sie ihren Heizungsbauer des Vertrauens, wenn Sie sich unsicher sind.!