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15. Autofreier Sonntag Nümbrecht – Waldbröl

Zum 15. Mal veranstalten am 27. August  2017 die Gemeinde Nümbrecht und die Stadt Waldbröl den „Autofreien Sonntag“.

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Nümbrechter Kartoffeltage und Erpelsfest

Der Kur- und Verkehrsverein, die Nümbrechter Aktionsgemeinschaft und die Tourist-Information laden zu einer kulinarischen Reise durch die Welt der Kartoffel ein.

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03.07.2017

Im Hospizgarten die Natur genießen

Bürgermeister Hilko Redenius informierte sich im Hospiz bei Malteser-Koordinatorin Conny Kehrbaum, den Stiftungsmitarbeitern Dr. Jorg Nürmberger und Michael Adomaitis sowie Johanniter-Pflegedienstleiter Jens Stube (von links)

Im Hospizgarten die Natur genießen

Im Johannes-Hospiz Oberberg nehmen auch Menschen aus Nümbrecht ihren Abschied. Eine Stiftung hilft, damit alle Hospizgäste den letzten Lebensweg würdevoll gehen können

Sobald das Wetter es zulässt, halten sich viele Bewohner des Johannes-Hospiz Oberberg im Garten des Hauses auf. Seine Wege sind mit Betten befahrbar, es gibt Sitzecken, einen Holzpavillon und Rabatten mit blauen Lilien, blühenden Margeriten und grünen Sträuchern. „Nach ihren Aufenthalten in Kliniken und Krankenzimmern, tanken unsere Gäste hier in der Natur auf“, sagt Jens Stube, Pflegedienstleiter des Johannes-Hospizes.

Den Garten besucht an diesem Vormittag auch Nümbrechts Bürgermeister Hilko Redenius. Von den Mitarbeitenden des Hospizes und seiner Stiftung hat er sich das Haus und die Umlage zeigen und sich über die Arbeit informieren lassen. Das helle Gebäude und die weitläufige Grünanlage findet er beeindruckend. „Dass dieses Hospiz auch ein Haus für die Nümbrechter ist, das ist vielleicht noch nicht in allen Köpfen unserer Bürgerinnen und Bürger verankert“, meint er. Das Hospiz sei auch für die Nümbrechter da, verdeutlicht Pflegedienstleiter Jens Stube: „Seit Eröffnung des Hauses sind etwa 1300 Menschen ihren letzten Lebensweg im Hospiz gegangen, darunter jährlich fünf bis zehn Menschen aus Nümbrecht.“

Träger des 2005 eröffneten Hospizes ist der Johanniter-Regionalverband Rhein.-/Oberberg. Der seit mehr als 15 Jahren bestehende Ambulante Malteser Hospizdienst Wiehl/Nümbrecht unterstützt mit seinen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern die Arbeit im Haus. Stationäre Hospize sind nach dem Gesetz verpflichtet, fünf Prozent der mit den Kranken- und Pflegekassen abrechenbaren Kosten selbst zu tragen. Im Johannes-Hospiz bedeutet das eine jährliche Unterdeckung von rund 200.000 Euro.

Vieles ist möglich dank der
Johannes-Hospiz Oberberg Stiftung

„Um diesen Betrag auch in Zukunft aufzubringen, haben wir 2009 die Johannes-Hospiz Oberberg Stiftung ins Leben gerufen worden“, erklärt Stiftungsmanager Michael Adomaitis. Ihr langfristiges Ziel sei eine Kapitalanlage als Grundstockvermögen in Höhe von mindestens zehn Millionen Euro. Die Stiftung will damit die Arbeit von Johannes-Hospiz Oberberg, Malteser-Hospizdienst und Trauerzentrum Oberberg der Malteser zukünftig sichern.

„Dank der jährlich ausgeschütteten Erträge ihres Stiftungskapitals soll in kommenden Jahrzehnten die Arbeit unterstützt werden“, sagt Stiftungsmitarbeiter Dr. Jorg Nürmberger. Neben den laufenden Kosten des Hospizes finanziere die Stiftung unter anderem auch die Ausbildung der Hospizhelfer und Trauerbegleiter sowie besondere Wünsche der Hospizbewohner. Derzeit beträgt das Stiftungskapital 1,5 Millionen Euro.

Stiftungen sind auf Dauer angelegt und verpflichtet, ihr Stiftungskapital sicher anzulegen, damit es auch in ferner Zukunft die Erträge erwirtschaftet, mit denen die satzungsmäßigen Aufgaben erfüllt werden können. Damit unterscheidet sich eine Zustiftung von einer Spende, die zeitnah für den Spendenzweck ausgegeben werden muss. Mit einer Zustiftung wird das Stiftungskapital kontinuierlich und nachhaltig erhöht.

Eine Zustiftung in die Johannes-Hospiz Oberberg Stiftung ist ab einer Summe von 500 Euro möglich. Selbstverständlich erhält jeder, der mit einer Zustiftung oder Spende die Hospiz Stiftung unterstützen will eine Zuwendungsbescheinigung (Spendenbescheinigung). Möglich sind auch Testamente zugunsten der Stiftung oder Darlehen für die Stiftung. Informationen und die ausführliche Stifterbroschüre gibt es unter info@hospizarbeit-wiehl.de oder Tel. 02262 3056108.

www.hospizarbeit-wiehl.de