Gemeinde Nümbrecht

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Nümbrecht Aktuell 2017

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15. Autofreier Sonntag Nümbrecht – Waldbröl

Zum 15. Mal veranstalten am 27. August  2017 die Gemeinde Nümbrecht und die Stadt Waldbröl den „Autofreien Sonntag“.

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Nümbrechter Kartoffeltage und Erpelsfest

Der Kur- und Verkehrsverein, die Nümbrechter Aktionsgemeinschaft und die Tourist-Information laden zu einer kulinarischen Reise durch die Welt der Kartoffel ein.

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11.10.2016

Derzeit nur wenige Flüchtlinge in der Gemeinde Nümbrecht

Die Zahl der in Nümbrecht lebenden Flüchtlinge hat sich im Vergleich zum Jahresende 2015 fast halbiert. Zum damaligen Zeitpunkt war der bisher höchste Stand im Rahmen der Flüchtlingsaufnahme mit 267 Personen erreicht.

Im November 2015 wurde die Erstaufnahmeeinrichtung in Bierenbachtal in Betrieb genommen. Ab diesem Zeitpunkt erfolgten keine Zuweisungen mehr in die Gemeinde Nümbrecht, da die in einer Landesaufnahmeeinrichtung geschaffenen Erstaufnahmeplätze auf die Aufnahmequote der entsprechenden Kommune angerechnet werden.

Zwischenzeitlich wurden viele Aufnahmeverfahren der bei uns lebenden Flüchtlinge abgeschlossen. Bei 47 Personen wurde die Asyleigenschaft anerkannt.

Bei den meisten anerkannten Personen besteht der Wunsch nach einem Umzug in eine größere Stadt. Hiervon erhofft man sich vor allem größere Chancen bei der Eingliederung in den Arbeitsmarkt. Viele begeben sich auch auf Wohnungssuche in der Nähe von Verwandten.

Von den oben genannten anerkannten Asylbewerbern sind lediglich 15 in der Gemeinde Nümbrecht geblieben, hiervon sind aktuell fünf noch auf der Suche nach Wohnraum in anderen Städten.

Asylsuchende deren Flüchtlingseigenschaft im Verfahren nicht anerkannt wurde, sind meist mit Unterstützung durch die Flüchtlingsberatungsstelle freiwillig  in ihr Heimatland zurückgekehrt.

Auch die Belegung in den Unterkünften ist entsprechend entspannt. Die Übergangseinrichtung in Harscheid steht bereits seit einigen Wochen leer, die drei weiteren Häuser mit größeren Aufnahmekapazitäten (Wiesenstr. 16, Eckenbacher Str. 14 und Oberelben/Schöne Aussicht 1) sind, wie auch die kleinen angemieteten Wohneinheiten, derzeit nur teilweise belegt.

Entsprechend den Flüchtlingszahlen sank auch der Bedarf an Unterstützung, insbesondere in der Ankunfts- und Orientierungsphase der neu ankommenden Flüchtlinge. Im Gegenzug haben sich jedoch die Beziehungen zwischen den Ehrenamtlichen und den Flüchtlingen verfestigt.  Übernahmen Ehrenamtliche zu Beginn beispielsweise nur Fahrdiensttätigkeiten, so entwickelten sich hieraus feste Partnerschaften, so dass ein oder zwei Paten Ansprechpartner für diverse Anliegen einer Flüchtlingsfamilie zuständig sind. Auch das Aufgabenfeld hat sich stark gewandelt. Im vergangen Jahr bestand die Herausforderung der Ehrenamtlichen noch darin, den Flüchtlingen bei der Orientierung zu helfen, sie zum Arzt zu fahren oder Dinge des täglichen Bedarfs zu besorgen. Heute macht die nachhaltige Integration den Schwerpunkt aus. Es wird bei der Vermittlung des passenden Integrationskurses geholfen oder gar eigene Deutschkurse für Flüchtlinge angeboten. Es werden Praktika vermittelt und letztendlich auch bei der Arbeitssuche geholfen. Bei anerkannten Flüchtlingen wird, angefangen von der Wohnungssuche bis zum Umzug, tatkräftig unterstützt.

Der Lenkungskreis hat sich als eigenständiges Organ formiert. Er koordiniert selbständig die Tätigkeit der ehrenamtlichen Helfer, informiert über neue Hilfsangebote, verwaltet die Spenden und stellt ein wichtiges Bindeglied zwischen der Verwaltung und den Ehrenamtlichen dar.

Zum Erfahrungsaustausch und ggf. zur Entwicklung neuer Strukturen in der ehrenamtlichen Flüchtlingsarbeit sind alle Helfer und Paten zu einem weiteren Gespräch mit Bürgermeister Redenius am

Mittwoch, 26.10.2016 um 18.00 Uhr im Ratssaal

eingeladen.

Die weitere Entwicklung der Flüchtlingssituation ist nicht vorhersehbar.

Sollten, was nach der Schließung der Erstaufnahmeeirichtung in Bierenbachtal nicht auszuschließen ist, erneut Zuweisungen in die Gemeinde Nümbrecht erfolgen, so werden auch diese Menschen wieder auf Zuspruch und Unterstützung aus der Bevölkerung hoffen und angewiesen sein.

Daher ist jetzt sicher der richtige Zeitpunkt für einen Austausch über die geleistete Arbeit in den zurückliegenden Monaten und um zu fragen, was ist gut gelaufen und sollte auch zukünftig Bestand haben und was sollte verändert werden.

Wie das persönlichen Resümee eines jeden ehrenamtlichen Helfers auch ausfällt: Mein persönlicher Dank gilt an dieser Stelle den vielen ehrenamtlichen Unterstützern, Helfern und Paten, die sich in den letzten Monaten mit einem enormen Aufwand an Zeit und Kraft für diese Menschen eingesetzt haben und dadurch nicht zuletzt auch die Verwaltung bei der Bewältigung dieser Aufgabe unterstützt haben.